© 2018 by  Kindertagesstätte Wydäcker

Kita Wydäcker

Wydäckerring 144

8047 Zürich

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Kinderfotos wurden mit der Bewilligung der Eltern aufgeschaltet und dürfen nicht kopiert werden. Wiederhandlung kann eine strafrechtliche Verfolgung verursachen.

Pädagogische Grundsätze

EINLEITUNG

 

Die Kindertagesstätte Wydäcker ist eine Einrichtung der familienergänzenden Kinderbetreuung der politischen Gemeinde Zürich.

Die Kita steht in erster Linie den Familien aus Albisrieden, aber auch den Familien aus den umliegenden Quartieren offen.

In der Kita Wydäcker werden Kinder ab dem 4. Lebensmonat bis zum Eintritt in den Kindergarten betreut.

Die Kita bietet maximal 25 Betreuungsplätze in 2 altersgemischten Gruppen an. Integriert sind 6 sogenannte Säuglingsplätze für Babys im Alter von 4 bis 18 Monaten.

 

PÄDAGOGISCHE GRUNDLAGEN / MENSCHENBILD

        

Wir treten den Kindern mit Liebe, Respekt und Achtung gegenüber und vermitteln ihnen dies auch im Umgang untereinander.

Das Wohl des Kindes hat bei uns immer erste Priorität. Es ist unsere wichtigste Aufgabe, für die Kinder eine Atmosphäre der Liebe, der Ruhe und des Wohlbefindens zu schaffen. Nur so erhalten die Kinder die nötige Sicherheit, sich offen mit dem Erlebten und dem Lernen und Handeln sowie den sozialen Anforderungen auseinander zu setzen. Das Kind erlebt einen Teil seines Alltages in der Kita zusammen mit anderen Kindern. Dieses Miteinander bietet verschiedenste Möglichkeiten, den Umgang und das Zusammenleben zu erleben und einzuüben. Dabei möchten wir auf das Kind eingehen und ihm die Möglichkeit geben, sich nach seinen Fähigkeiten, Interessen und Begabungen zu entwickeln. Wir unterstützen seinen Willen zur Selbständigkeit und leiten es zur Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme an und geben ihm Hilfestellung, sich in der Gruppe zu integrieren.

 

Die Kita arbeitet stärkeorientiert und nach dem situationsorientierten Ansatz.  Wir nehmen die Bedürfnisse und Interessen der Kinder ernst und sind darauf bedacht, diese in die Tagesplanung mit einzubeziehen. Daraus leiten wir ein Wochenprogramm ab mit klar definierten Zielen. Die Kinder werden begleitet und entwicklungsangemessen gefördert. Weitere Schwerpunkte eines Tagesablaufes sind und bleiben selbstverständlich das freie Spiel sowie das Aufbauen und Pflegen von Freundschaften.

Wir bieten in allen Aktivitäten viel Freiraum und Entfaltungsmöglichkeiten an. Projekte wie Jahreszeiten, Wald und solche, die den Bezug zur Natur fördern, geben den Kindern einen Rahmen und ein besseres Verständnis für das Miteinander.

 

                                          

 „Zum Handeln ermuntern in einer verlässlichen Beziehung auf dem Boden des Vertrauens."

 

KINDERGRUPPEN

 

Verlässliche Bindungsbeziehungen durch

gute und sinnvolle Strukturen

Die Kinderkrippe Wydäcker strebt auf der Basis der sozialen Gleichwertigkeit, unabhängig von Herkunft, Religion oder Sprache eine ganzheitliche, den kindlichen Bedürfnissen nach Geborgenheit und Gemeinschaft entsprechende Erziehung an. Die Kinder werden in einer Atmosphäre betreut, die von Liebe, Ruhe und Geborgenheit geprägt ist.

Da wir in altersgemischten Gruppen arbeiten, ist es unser Anliegen, dass Säuglinge, Kleinstkinder und ältere Kinder in ihren Bedürfnissen ernst genommen und dem Alter entsprechend unterstützt und gefördert werden.

Wir haben in der Kita genug Platz, wo sich die Kinder zusammenfinden und ihre Sozialkompetenzen  entwickeln können.

Die Kinder verbringen den Tag mit festen Strukturen in  ihren Gruppen, es finden jedoch auch gruppenübergreifende Kontakte beim  gemeinsamen Spielen im Garten und im Gymnastikraum sowie bei Ausflügen mit altersgleichen Kindern aus beiden Gruppen statt.

 

Unsere Raumgestaltung ermöglicht Schonraum für die Kleinsten, wo sie  genügend Ruhe finden und die Möglichkeit haben zur gefahrlosen Erkundung ihres Raums. Für die grossen Kinder bietet unser Haus viel Spiel- und Aktivitätsraum entsprechend ihren Bedürfnissen.

 

Es ist ein angeborenes Bedürfnis des menschlichen Säuglings, die Nähe ausgewählter Bezugspersonen zu  suchen. Diese Beziehung erfüllt die Funktion nach Schutz und Sicherheit (Bowlby). Wir achten deshalb darauf, dass die Kinder möglichst durch konstante und einfühlsame Bezugspersonen betreut werden. Die Bedürfnisse der kleinen Kinder werden liebevoll beachtet und befriedigt, verbunden mit der Suche nach der Ursache möglichen  Unbehagens. Nach Erikson sind eine liebevolle Fürsorge und die Befriedigung von Grundbedürfnissen des Säuglings von unmittelbarer Bedeutung für die Entwicklung des kindlichen Urvertrauens. Säuglinge, welche sich zeitweise von ihrer Mutter trennen müssen, und in unserer Kita betreut werden, sollen keinen Mangel in der Persönlichkeitsentwicklung haben. ( Wir haben ein spezielles Säuglingskonzept)

 

KREATIVITÄT UND LERNEN
          

Sprache und Integration

Kinder wollen kommunizieren, sie möchten ihre Bedürfnisse und Gefühle mitteilen. Die ErzieherInnen ermutigen die Kinder und helfen ihnen sich auszudrücken. Sprachförderung richtet sich bei uns an jedes Kind. Wir versuchen jedes Kind dort abzuholen, wo es gerade in seiner Entwicklung steht. Die ErzieherInnen ermuntern die Kinder zum Sprechen und Zuhören. Damit dies immer wieder gelingt, sorgen wir dafür, dass sich das Kind willkommen fühlt und wir ihm einen  verlässlichen Rahmen bieten können.

Für viele unserer Kinder ist Deutsch eine Zweitsprache. Wir nehmen Mehrsprachigkeit als Ressource wahr, achten aber darauf, dass die Kinder in der Kita schweizerdeutsch sprechen lernen. Die ErzieherInnen pflegen einen lustvollen und kreativen Umgang mit der Sprache. Sie achten darauf, sprachliche Vorbilder zu sein, korrekt und lebendig zu sprechen. Wir erhoffen uns, dass es so für die meisten Kinder kein Problem ist, mehrere Sprachen gleichzeitig zu erlernen. Je besser das Sprachverständnis in der ersten Sprache ist, desto besser kann das Kind auch seine zweite Sprache darauf aufbauen.

Unsere ErzieherInnen kommen aus ganz verschiedenen Kulturkreisen. So findet ein Austausch von Elementen aus andern Kulturen ganz natürlich statt und die Kinder lernen sich gegenseitig mit Respekt zu begegnen.

Wir meinen, dass in der Tagesbetreuung die Förderung der deutschen Sprache einen wichtigen Schritt für eine gesellschaftliche Integration bereithält. Damit dies gelingt, achten wir darauf, dass das Betreuungspersonal und Eltern partnerschaftlich zusammen arbeiten und sich gegenseitig absprechen.

Musikalische und entwicklungspsychologische Elemente

Die pädagogische Arbeit in der Kita Wydäcker, erweitert sich durch das Spiel- Erfahrungs- und Erlebnisangebot für die Kinder. Die positiven Wirkungen von Musik, bzw. musikalischen Spielen oder Improvisationen zielen heilend und wohltuend auf die gesamte Entwicklung der Kinder, wirken krankmachenden
Elementen unserer modernen Gesellschaft entgegen.

Die Kinder werden spielerisch in die Welt der Musik und Klangwelt der Musik eingeführt, ohne sie dabei erneut überzogenem Leistungsdruck auszusetzen. Die Kinder können Musik als Medium begreifen, mit dem sie sich, ihre Alltagserfahrungen und ihre Gefühle ausdrücken lernen. Dabei erfahren sie, wie viel Spass das macht, und entwickeln dabei wieder die Fähigkeit zu geniessen. Musikalische Spiele fördern ihre Kreativität und nehmen positiv Einfluss auf ihr Sozialverhalten. Dabei ist zu betonen, dass durch den spielerischen und schöpferischen Umgang mit klingendem Material, d.h. mit Musikinstrumenten aller Art, über die Musik Kommunikationsbrücken zur emotionalen Befindlichkeit der Kinder entstehen. Wo Sprache an ihre Grenzen kommt und auf Widerstände stösst, erweist sich musikalische Improvisation als Weg zur eigenen Mitte. Kin der spielen  aus der Seele, was sie nicht mit Worten sagen können, und lernen ihre Gefühle wahrzunehmen und auszudrücken. Diese Art von Spielen hilft den Kindern zu ihrer dringend benötigten Ruhe.

        

BEWEGUNG, ERFAHRUNG VON RAUM UND UMWELT

Bewegung

Kinder und Säuglinge nehmen ihre Umwelt besonders intensiv wahr. Für eine gesunde Entwicklung sind sie auf vielfältige Reize wie Farben und Formen oder Geräusche angewiesen. Äussere Reize stimulieren sie, sich zu bewegen, Räume zu erforschen, sowie grob- und feinmotorische Fertigkeiten zu entwickeln und zu trainieren.

In unserem grossen Garten oder auf Spielplätzen und an anderen Orten im Freien können die Kinder im Rahmen der Möglichkeiten ihren Bewegungsdrang und ihre Erfahrung ausleben. Draussen zu spielen ist einfach Klasse. Bewegung an der frischen Luft macht Spass. So machen unsere Kinder aller Altersgruppen gerne Fangspiele, denn hier stehen Bewegungsdränge und der Spieltrieb im Vordergrund- Austoben und Ausgelassenheit. Ebenfalls bietet unser grosser Garten verschiedene Spielgeräte, wie eine Rutschbahn, eine Schaukel, ein Holzhaus und ein grosses Sandspielbecken. Mit kreativen Spielen im Haus, Garten und im Wald fördern wir Fantasie und Geschicklichkeit, auch Ausdrucksvermögen und rhetorische Fähigkeiten werden damit spielerisch geschult. Kreative Spiele sind immer eine willkommene Abwechslung, wenn die Kinder langsam zur Ruhe kommen sollen. Aufenthalte im Freien werden bewusst in verschiedenen Formen jeden Tag abgehalten. Wir haben das Motto, "es gibt kein schlechtes Wetter, nur ungeeignete Kleider". 

Deshalb ist es immer etwas Besonderes, einen wunderschönen Ta im Wald zu erleben. Der Wald ist sowohl für Kinder, als auch für Erwachsene sehr faszinierend .Dort gibt es so viel zu entdecken: Tiere des Waldes, seine grosse Pflanzenvielfalt, verschlungene Wege und Pfade, vielleicht einen kleinen Bach und vieles weitere mehr. Man kann dort auch ganz tolle Spiele machen. Baldige Kindergärtner freuen sich, wenn sie sich beim Tannenzapfenwerfen messen können. Jüngere und ältere Kinder lieben Suchspiele wo der Bewegungstrieb entfaltet wird, aber durch die geforderte Konzentration beim Suchen und Verstecken kann die Gruppe sich auch gut wieder beruhigen. Auch Geschicklichkeitsspiele sind gefragt, wo die Kinder mit Hilfe über Baumstämme balancieren oder versuchen über Steine zu gehen.

Wenn Kinder zum Spielen am oder mit Wasser zusammenkommen, ist ausgelassenes und fröhliches Treiben meist vorprogrammiert. Damit die Sicherheit ganz im Vordergrund steht, wie natürlich überall, halten wir und nur mit kleinen, übersichtlichen Gruppen an Orten mit Wasser auf. Eine gute Betreuung ist selbstverständlich. 

Auch unser, den Bedürfnissen entsprechend eingerichteter Bewegungsraum bietet viele Gestaltungsmöglichkeiten.

Die Kinder werden jeweils in den Bewegungsraum begleitet, mit Inputs unterstützt und in der Entwicklung gefördert. Damit dies in verschiedenen Bereichen möglich ist, wurde ausserhalb des Raumes ein Platz bestimmt, an dem nicht gebrauchte Elemente verstaut werden können. Damit erhalten wir mit wenig Aufwand einen grossen Platz zum Tanzen und Turnen.

Die Idee ist, dass sich die Kinder alleine austoben können, aber es sollte auch den ErzieherInnen die Möglichkeit bieten, die Kinder spezifisch in der Motorik und Beweglichkeit zu fördern mit rhythmischen Sequenzen.

Kognitive Förderung/ Kreativität und ästhetische Bildung

Von woher stammt die Milch? Wo sind die Kühe hin? (Projekt Bauernhof) Warum verlieren die Bäume ihre Blätter? Das persönliche Erleben der verschiedenen Jahreszeiten, gerade auch in unserem Garten, wo wir eigene Beeren und Salate pflanzen, ist ein wichtiger Bestandteil in der Entwicklungsphase eines Kindes.

 (Projekt Garten/Wald) Warum sprechen andere Leute nicht die gleiche Sprache? (Projekt Mensch und Umwelt) Auf die Kinder wirken solche pädagogischen Projekte höchst motivierend und führen zu intensiven Denkprozessen über die Phänomene der Welt. Die gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen finden ihren kreativen Ausdruck in Bildern, Skulpturen aus Ton oder Papier und Collagen, welche in unserem Mal-Atelier entstehen. Künstlerisches Gestalten und Experimentieren im Atelier ist beliebter und fester Bestandteil im Alltag der Kinder.

Selbständigkeit

Der Drang, selbständig zu werden und die eigenen Kräfte zu erproben, ist bei jedem Kind vorhanden.

Ein Kind entdeckt, erforscht und gestaltet seine Welt und die zu ihr gehörenden Dinge sowie die in ihr wirkenden, natürlichen und sozialen Erscheinungen und Zusammenhänge durch eigenwillige Tätigkeiten mit allen Sinnen und vom ersten Atemzug an.

Die BetreuerInnen ermutigen und unterstützen die Initiative und das Selbständigkeitsstreben des Kindes von Anfang an.

 

Grenzen

Wir setzen den Kindern Grenzen um ihnen Halt, Orientierungsmöglichkeiten und Sicherheit zu geben. Innerhalb dieser Grenzen schaffen wir Freiräume, in denen die Kinder ihre Kreativität, Eigenständigkeit und Selbstverantwortung ausleben können. Kinder, die Grenzen erleben, fühlen sich wahrgenommen.

Kinder brauchen Grenzen, um sich selber wahrzunehmen und um sich an ihnen zu reiben und sich mit Prinzipien auseinandersetzen zu können.

 

Konflikte

Jedes Kind wird in der Kita im Umgang sowie beim Spiel mit anderen wichtige soziale Erfahrungen machen. Dazu gehört auch Konflikte austragen. Wir unterstützen und motivieren die Kinder ihre Konflikte untereinander selbständig zu lösen, wenn nötig bieten wir Hilfe an.

 

Gefühle

Ob Tränen, Lachen oder Wut – Gefühle haben immer Platz. Wir versuchen, mit den Kindern über Gefühle zu reden und sie zu verstehen.

 

Ruhen

Die Mittagspause ist geprägt durch eine Atmosphäre, die den Kindern Ruhe gibt. Leicht verdunkelter Raum, die Anwesenheit einer Bezugsperson bis alle Kinder schlafen. Eigene Schlaftiere, usw. geben den Kindern Sicherheit und die nötige Geborgenheit. Kinder die nicht schlafen, entspannen sich bei einer ruhigen Beschäftigung. Ruhepausen sehen wir als wichtige Erholungszeiten von den aktiven Momenten an. Im Kuschelecken können sich die Kinder zurückziehen, wenn und wann sie wollen. Die Säuglinge werden ihrem Ruhebedürfnis entsprechend zum Schlafen gelegt.        

 

Rituale

Rituale sehen wir als wichtige Orientierungspunkte für die Kinder an. Rituale begleiten uns im Singkreis, bei den Mahlzeiten und Geburtstagsfeiern. Aber auch Bring- und Abholzeit haben ihr eigenes Ritual usw.           

KÖRPERPFLEGE, HYGIENE UND WICKELN

Durch  eine liebevolle Pflege vermittelt das Betreuungspersonal den Säuglingen und Kleinkindern Zuwendung und Geborgenheit.

Hände waschen, Zähne putzen und auch Wickeln sollen Spass machen! Viele Kinder wollen sich schon früh selber waschen, anziehen, eincremen, die Haare kämmen und die Zähne putzen, was wir auch fördern. Hygiene ist ein Teil des Wohlbefindens.

Die pädagogische Haltung zur Körperpflege beinhaltet das natürliche Verhältnis zum Körper und dessen Funktionen. Dabei legen wir grossen Wert, dass das Kind seinen Körper bewusst wahrnehmen kann. Das Kind soll vom anfänglichen Versorgt werden durch die Betreuungsperson zur Selbständigkeit begleitet werden. Das Kind soll die Pflege seines Körpers als etwas Angenehmes erleben, deshalb respektieren wir die Intimsphäre. Die Erzieherin nimmt sich beim Wickeln Zeit, um auf die Bedürfnisse des Kindes einzugehen.

 

EINGEWÖHNUNG

Auf Grund der pädagogischen Arbeitsweise in der Kindertagesstätte Wydäcker, wird darauf Wert gelegt, dass der Einlebe Phase des Kindes genügend Zeit eingeräumt wird. (mind. 2 bis 4 Wochen)

Im ganzen Prozess des Einlebens ist das Kind im Vordergrund.

Denn diese besondere, manchmal auch anstrengende Zeit, bildet das Fundament für den zukünftigen Krippenaufenthalt. Deshalb wird dieser Zeit ganz besondere Beachtung geschenkt.

Die Einlebe Zeit zusammen mit den Eltern, ermöglicht dem Kind in sicherer Umgebung eine vertrauensvolle Beziehung zur neuen Bezugsperson aufzubauen. Deshalb wird darauf geachtet, dass während dieser Zeit des Einlebens immer die gleiche Bezugsperson für das Kind und die Eltern anwesend ist. Durch die Anwesenheit der Eltern kann das Kind in einem entspannten Umfeld die Räumlichkeiten, Spielmöglichkeiten und den Tagesablauf in der Kindertagesstätte kennen lernen. Entspannend ist es für das Kind, wenn es sich angstfrei und neugierig dem Neuen zuwenden kann.

Wir legen Wert darauf, dass der Abschied und das Wiedersehen bewusst durchlebt werden. Diese Übergänge können durch ein Ritual oder einen bekannten Gegenstand unterstützt werden. Durch diese Handlungen werden das Loslösen und die Öffnung gegenüber Neuem gelernt. Das Vertrauen zwischen Kind und Eltern gewinnt an Tiefe, wenn Abschied und Wiedersehen sorgfältig gestaltet werden. (separates Merkblatt)

ÜBERGÄNGE

Damit das Kind sich wohl fühlen kann, geben wir seinem Bedürfnis erste Priorität. Je nach seinem Rhythmus und Bedürfnis wird die Ankunftszeit so eingeplant, dass das Kind sich angemessen verabschieden kann. Wenn das Kind noch starke Schwierigkeiten hat sich von Vater oder Mutter zu verabschieden, sollen sich diese noch kurze Zeit zum Kind hinsetzen und mit ihm etwas spielen, bis das Kind gut angekommen ist und sich sicher fühlt. Sonst genügt meist das Winken am Fenster.

Bei der Abholzeit legen wir genauso Wert darauf, dass sich das Kind vom Kita -Alltag verabschieden kann, dass die Eltern das Kind langsam aus dem Spiel herausholen und in das Nachhause gehen begleiten. Die Bezugsperson achtet auf einfühlsames Unterstützen der Übergangsphasen. Übergänge jeglicher Art werden immer mit Ritualen begleitet. (Bring-Abholzeit, Ferien, Gruppenwechsel und Weggang aus der Kita etc.)

ERNÄHRUNG

Das Mittagessen wird von einer Köchin zubereitet. Dem aufgehängten Menüplan kann man entnehmen, dass wir auf ausgewogene Kost mit ausreichend Gemüse, Früchte und Salat Wert legen. Wir reichen zum Trinken vor allem Wasser und ungesüsstes Getränk. Zudem werden die Mahlzeiten möglichst ohne Zusatzstoffe wie E-mittel, Konservierungs-, Verdickungs- und Farbstoffe zubereitet.

 

Essen auf der Kindergruppe

Das gemeinsame Essen am Tisch ist ein wichtiges Element im Tagesablauf. Hier ist die Gruppe versammelt und das Kind kann Gemeinschaftserfahrungen machen und das Zusammengehörigkeitsgefühl wird gefördert. Wir legen grossen Wert auf eine entspannte und fröhliche Stimmung beim Essen. Die Sprachförderung hat am Tisch ebenfalls einen grossen Platz. Wir ermutigen die Kinder ausgewogen zu essen, zwingen sie aber nicht.

TEAM

Alle MitarbeiterInnen, Ausgebildete, Lernende und PraktikantInnen gehören zum Team.

Teamarbeit ist Ausdruck von Arbeitsstrukturen, um definierte Aufgaben zu erfüllen. Eine Gruppe von Menschen wird mit einer Teilaufgabe der Organisation betraut und arbeitet zusammen.

Die gemeinsame Arbeit bzw. Aufgabe verbindet die Teammitglieder und schafft die Teamidentität. Die Aufgaben erledigen die Mitarbeiter/Innen partnerschaftlich und selbstverantwortlich. Um die Fachkompetenz auf einem guten Niveau zu halten, sind die Mitarbeitenden zu selbst reflektierendem Arbeiten und zu regelmässiger Weiterbildung oder Supervision bereit.

Ein Team ist

eine Mini-Organisation

zur Erfüllung einer Aufgabe innerhalb der Gesamtorganisation.

   

ELTERNARBEIT UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT
Für das Wohlergehen des Kindes ist es wichtig, dass zwischen den Eltern und den Betreuungspersonen eine gute Zusammenarbeit besteht. Nur so kann sich das Kind sowohl im Elternhaus als auch in der Kindertagesstätte sicher und wohl fühlen. Die Eltern sollen wissen, was ihr Kind in der Kita erlebt und erfahren hat. Umgekehrt sind die Betreuungspersonen darauf angewiesen über familieninterne Veränderungen informiert zu werden. Unsere MitarbeiterInnen  beobachten die Entwicklung jedes einzelnen Kindes. Beim Abholen des Kindes erhalten die Erziehungsberechtigten jeweils eine detaillierte mündliche Rückmeldung. Dazu wird von uns ein Tagesjournal geführt, welches den Tagesablauf, sowie wichtige Informationen der Eltern und Erzieherinnen festhält.  Im Weiteren legen wird grossen Wert auf einen kontinuierlichen und persönlichen Kontakt in Form von einem Elterngespräch zum Informationsaustausch unter anderem zum Entwicklungsstand  des Kindes. Auffälligkeiten, Autismus, körperliche Anomalien, Sprachverhalten, Bewegungsabläufe etc. sehen wir uns genauer an und werden die Eltern darauf ansprechen. Es hat sich gezeigt, dass dadurch sehr früh entsprechende Massnahmen eingeleitet werden konnten und das Kind entsprechend entlastet. Bei Bedarf werden die Eltern an eine Fachstelle verwiesen. 

Für neue interessierte Eltern bieten wir Kita-Besichtigungen oder nach Wunsch auch Besuchs-Halb Tage mit Kind an.

Weitere Formen für Elternkontakte sind Elternabende und Kita-Feste. 

       

                        

Kita Wydäcker

Wydäckerring 144

8047 Zürich

Tel: 043 537 02 91

kitawydaecker@gmx.ch

www.wydaecker.ch

 

Im Februar 2012/16/18/19 Verena Bodmer Wöhrle

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